Gute Cop-PR, böse Cop-PR: “Kein Hinweis vom Graupapagei”

erstellt am: 15.06.2014 | von: fukaiko | Kategorie(n): Best Practices, Netzwelt, PR Keine Kommentare



kaefig_ohne_piepmatz22.800 Twitter-Follower von ursprünglich 1030 sind kein Pappenstil, wenn es um die Auswertung der PR-Aktion der Polizei Berlin geht. 24 Stunden zwitscherten die Ordnungshüter über ihre tagtägliche Arbeit.

 

Ob Unfallflucht, ein verloren gegangenes Mädchen, das wieder wohlbehalten zu seiner Mama zurück gebracht werden konnte oder der ausgebüchste Graupapagei:

 

Die #24hPolizei-Aktion klärt uns auf eine sehr transparente und sympathische Art über die  Polizeiarbeit auf.

 

 

Nachwuchs finden mit PR

 

Das Ziel der PR-Aktion war es, neue Mitarbeiter zu finden. Der Plan ging auf: Kurz nach der Aktion griffen bereits 40 Bewerber zum Telefon.

 

Twitter_Polizei

 

 

Schlechte PR = gute PR? Mitnichten.

 

Das PR-Aktionen auch in die Hose gehen können, haben wir erst kürzlich am Beispiel des New Yorker Police Department gesehen. Unter #myNYPD sollten User Bilder mit „ihrer“ NYPD posten. Doch statt der gewünschten Imagebildchen schickten die New-Yorker Prügelbilder mit/von der NYPD, auf denen die Cops alles andere als sympathisch wirkten. Die Aktion ging voll nach hinten los. Imageschaden inklusive.

 

Auch die sächsische Polizei langte in den PR-Fettnapf, schien diese sich aufgrund der #24hPolizei-Aktion im Zugzwang zu befinden. Prompt wurde die Idee eines „WM-Wasserwerfer-Gewinnspiels“ geboren: Wer bei der WM richtig getippt hätte, dürfe eine Runde im Wasserwerfer drehen… Die Presse sprach daraufhin von einer „irren“ (BILD) und „makabren“ (Focus) Aktion, die auf Facebook mittlerweile eingestellt wurde.

 

Fazit:

 

Die PR-Aktion der Polizei Berlin ist ein Lehrbeispiel für sinnvoll ein- und sehr gut umgesetzte Online-PR: Die offene Kommunikation direkt aus dem Bauch der Polizei heraus, schlägt sich nicht nur in gestiegenen Twitterzahlen und einer gewachsenen Bekanntheit nieder. Viel entscheidender sind die Sympathiepunkte, die dem Image der Polizei einen positiven Schub geben. Nicht bis zu Ende gedachte PR-Aktionen hingegen, wie die der NYPD oder der Polizei Sachsen, gehen schneller nach hinten los, also so manches entflohenes Federvieh wieder eingefangen werden kann.

 

Haben Sie die Aktionen der Polizei Berlin oder Sachsen wahrgenommen? Welchen Eindruck oder Beigeschmack hinterließen diese bei Ihnen? Wir freuen uns auf Ihren Kommentar direkt unter diesem Artikel.

 

Bildquelle: www.twitter.com/PolizeiBerlin_E, 123rf.com/George Tsartsianidis

 


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